Folie 1
Sprechertext: Begrüßung. Kurz vorstellen, wer spricht. Ablauf: etwa 45 Minuten Vortrag, danach Fragen. Ziel des Abends: keine Panik verbreiten, sondern konkrete Schritte mitgeben, die jede Familie umsetzen kann. Hinweis: Niemand muss alles auf einmal machen.
Folie 2
Sprechertext: Frage ans Publikum mit Handzeichen: Wessen Kind hat schon ein eigenes Handy? Wer ist in einem Klassenchat? Das lockert auf und zeigt: Ihr seid nicht allein. Wichtig: Kinder sind technisch oft weiter als wir, aber sie können Risiken noch nicht einschätzen. Genau da brauchen sie uns.
Folie 3
Sprechertext: Diese drei Bereiche ziehen sich durch den ganzen Abend. Für jeden gibt es Einstellungen am Gerät und Absprachen in der Familie. Technik hilft, ersetzt aber das Gespräch nicht.
Folie 4
Sprechertext: Am besten richtet ihr das Handy gemeinsam mit dem Kind ein, bevor es zum ersten Mal genutzt wird. Family Link und Bildschirmzeit sind kostenlos. Die Drittanbietersperre beantragt ihr beim Mobilfunkanbieter, meist per Anruf oder im Kundenkonto. Sie verhindert, dass teure Abos über die Handyrechnung abgebucht werden. Der Handy-Check auf Schulkompi führt Schritt für Schritt durch alle Punkte.
Folie 5
Sprechertext: Viele Klassen nutzen WhatsApp schon früher. Wichtig ist dann, dass die Einstellungen stimmen. Unter Datenschutz lässt sich festlegen, wer das Profilbild sieht und wer einen in Gruppen holen darf. Für Klassenchats helfen einfache Regeln: keine Nachrichten nach einer bestimmten Uhrzeit, keine Fotos von anderen ohne Erlaubnis, niemand wird ausgeschlossen.
Folie 6
Sprechertext: Täter geben sich im Netz oft als Gleichaltrige aus, zum Beispiel in Spielen mit Chatfunktion. Sie bauen Vertrauen auf und versuchen dann, das Kind in einen privaten Messenger zu holen. Kinder sollten wissen: Sie sind nie schuld und bekommen keinen Ärger, wenn sie davon erzählen. Bei konkreten Vorfällen: Beweise sichern und Polizei einschalten.
Folie 7
Sprechertext: Kinder unterschätzen, wie schnell sich Bilder verbreiten, auch bei Funktionen wie „Einmal ansehen“. Das Weiterleiten von Nacktbildern Minderjähriger ist strafbar, selbst wenn Jugendliche sie untereinander teilen. Wenn so etwas passiert: nicht löschen und nicht weiterleiten, sondern Hilfe holen. Dazu gibt es auf der Notfallseite eine Schritt-für-Schritt-Anleitung.
Folie 8
Sprechertext: Cybermobbing hört nach Schulschluss nicht auf, deshalb ist es so belastend. Eltern sollten ruhig bleiben, zuhören und gemeinsam mit dem Kind entscheiden, was als Nächstes passiert. Bildschirmfotos mit Datum und Absender sichern. Die Schule ist meist der richtige erste Ansprechpartner.
Folie 9
Sprechertext: Schlaf ist für Lernen und Laune entscheidend. Die einfachste Regel ist oft die wirksamste: Das Handy lädt nachts in der Küche. Das gilt am besten für die ganze Familie. Kinder achten genau darauf, was die Eltern selbst tun.
Folie 10
Sprechertext: Ein Handyvertrag ist keine Strafe, sondern eine Abmachung. Wenn Kinder mitreden dürfen, halten sie sich eher daran. Wichtig: Regeln wachsen mit. Was mit 10 passt, ist mit 13 vielleicht zu streng.
Folie 11
Sprechertext: Gemeinsame Regeln in der Klasse nehmen allen Familien Druck. Im Klassenraum auf Schulkompi kann die Elternvertretung einen Pakt anlegen, der Link wird in die Eltern-Gruppe geschickt. Ab fünf Familien sieht man, was die Mehrheit denkt. Vorschlag: Heute Abend direkt starten.
Folie 12
Sprechertext: Die wichtigste Botschaft des Abends: Kinder erzählen nur dann von Problemen, wenn sie keine Angst vor einem Handyverbot haben. Deshalb zuerst zuhören und helfen, Konsequenzen später besprechen. Danach Fragerunde eröffnen. Handzettel verteilen.