Das tust du jetzt
- Ruhig bleiben und deinem Kind sagen, dass es richtig war, sich zu melden.
- Nicht antworten und nicht zurückschlagen, auch wenn es schwerfällt.
- Beweise sichern (siehe unten), dann die Absender blockieren.
- Beiträge und Profile direkt in der App melden.
Das lässt du besser
- Das Handy wegnehmen. Das bestraft das Opfer und verhindert, dass es sich wieder meldet.
- Die Eltern der anderen Kinder sofort selbst konfrontieren. Besser über die Schule gehen.
Beweise sichern
- Screenshots mit sichtbarem Namen, Datum und Uhrzeit
- Links zu Beiträgen und Profilen notieren
- Alles im Beweisprotokoll mit Datum eintragen
So sprichst du mit deinem Kind
Frag offen: „Was ist passiert? Seit wann? Wer ist dabei?“ Sag deinem Kind, dass es keine Schuld trägt. Vereinbart gemeinsam, wer informiert wird, damit es sich nicht übergangen fühlt.
Rechtlich: Beleidigung, Bedrohung, das Verbreiten von Bildern ohne Einwilligung oder ein Fake-Profil können strafbar sein. Ab 14 Jahren sind Jugendliche in Deutschland strafmündig. Das ist keine Rechtsberatung. Im Zweifel hilft die Polizei oder eine Beratungsstelle.